Einblick

Hinter die Kulisse unserer Projekte

 

EWT Ingenieure GmbH
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kath. Kirche RommerzAdventszeit oder Eiszeit? – es wird frostig in unseren Kirchen

Kirchenbesucher müssen sich künftig in den meisten Kirchen warm anziehen. Die enormen Kostensteigerungen bei den Heizkosten passen nicht zu den klammen Kassen der Diözesen. So wird radikal die Heizung abgedreht oder nur auf ein Minimum hochgefahren. Leidtragende sind nicht nur die Gottesdienstbesucher, sondern auch die teils wertvollen Inventarien und Skulpturen. In diesem Kontext von einem Teufelskreis zu sprechen ist originell wie auch zutreffend. Denn die finanzielle Lage vieler Diözesen gibt wenig Spielraum für Behaglichkeit. Teils ist ein Ausweichen in Gemeindehäuser o.ä. ein letzter Ausweg, was natürlich zum Leidwesen der besinnlichen Atmosphäre geht. Es sind intelligente Lösungen gefragt, damit unsere Kirchengemäuer auch der Winterzeit trotzen können und den Besuchern und dem Innenleben in der Adventszeit wieder warm ums Herz wird.

 

Natürlich liegt das Dilemma in den alten Gemäuern mit dicken Wänden, hübsch gestalteten einfach verglasten großen Fensterfronten, zugigen Eingangsbereichen durch offene Fugen. Hinzu kommen die enormen Raumhöhen, in die das bischen Wärme empor steigt. Da lassen einem die entzündeten Kerzen nur gedanklich warm werden. Doch welche Lösungen können für Kirchengebäude zum Einsatz kommen, wenn Fassadendämmung,  Dreifachverglasung und abgehängte Decken keine Alternative darstellen. Die EWT-Ingenieure sind seid Jahren in der energetischen Sanierung von Sakralbauten aktiv und begleiten jüngst zwei innovative Projekte, die vor kurzem erst im Fernsehen vorgestellt wurde. Dabei handelt es sich um die katholische Kirche in Rommerz vom Bistum Fulda und der Herderkirche in Weimar, einem UNESCO-Weltkulturerbe (Link zum TV Beitrag).

In Rommerz gelangt ab sofort die Wärme über Erdwärme in die Kirchenräume und lässt die Kirchenverwaltung künftig entspannt auf die Heizkostenabrechnung blicken.

Dem UNESCO-Standort Weimar galt es, auf Grund des wertvollen Altares, klimatisch optimierte Bedingungen zu schaffen, damit Raumluft und Raumfeuchte nicht nur für die Kirchenbesucher Behaglichkeit verschaffen, sondern auch zum Werterhalt beitragen. Hier wurde neben einer Fußbodenheizung auch in den Wänden auf Flächenheizung gesetzt. Die hervorragende Wärme-Speichermasse, des Gemäuers und des neu verlegten Ziegelbodens, strahlt die Wärme langsam an die Umgebung ab und sorgt für ein angenehmes Klima. Die Gottesdienstbesucher erhalten zusätzlich noch eine Sitzheizung unterhalb der Kirchenbänke. Diese speziellen Radiatoren fahren mit niedrigen Vorlauftemperaturen und lassen sich demnach hervorragend mit der Fußbodenheizung kombinieren. Innovativ ist auch der Standort der neuen Heizzentrale. Diese liegt im Dachstuhl des imposanten Gebäudes.

Zwei Projekte die zeigen, dass der Einsatz von intelligenter Technik auch künftig für eine behagliche und besinnliche Adventszeit sorgen kann und der Kirchenbesuch nicht zur Reise in die Eiszeit werden muss.

Kontakt

Carmen Orth
Sekretariat

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